HDR (High Dyna­mic Range) – kein Begriff wird in der letz­ten Zeit öfters erwähnt, wenn über die Bild­qua­li­tät eines Fern­se­hers dis­ku­tiert wird. Doch was genau ist HDR? Wel­che 4K Fern­se­her unter­stüt­zen den neuen Stan­dard? Muss ich das haben? Wir beant­wor­ten euch alle Fra­gen rund um HDR.

HDR-Beispiel in der Fotografie Quelle: wikipedia / Mszklanny

HDR-Bei­spiel in der Foto­gra­fie Quelle: wiki­pe­dia / Mszklanny

Mehr Pixel bie­ten mehr Details. Das dürfte jedem bekannt sein. Die Qua­li­tät der Pixel hat sich aber seit meh­re­ren Jah­ren fast nicht ver­bes­sert. Mit High Dyna­mic Range wird ein ers­ter Schritt unter­nom­men, die Bild­in­for­ma­tio­nen auf­zu­wer­ten um Filmin­halte kon­trast­stär­ker und bril­lan­ter prä­sen­tie­ren zu kön­nen. Ein Video mit erhöh­tem dyna­mi­schen Kon­trast (auch Hoch­kon­trast­bild) gibt auch in den beson­ders hel­len oder dunk­len Bild­be­rei­chen Details wie­der. Bis zu 1.000 Hel­lig­keits­ab­stu­fun­gen pro Farb­ka­nal sind mög­lich (nor­male 4K/HD-Inhalte nur 256). High Dyna­mic Range bie­tet eine echte Qua­li­täts­stei­ge­rung des Bil­des, egal aus wel­cher Ent­fer­nung man das Bild betrach­tet. Ein Bei­spiel, das zeigt wie sich ein HDR-Bild in der Foto­gra­fie zusam­men­setzt, könnt ihr in der nach­fol­gen­den Abbil­dung sehen.

Ist mein 4K Fernseher ohne HDR Schrott?

Nein – ein 4K Fern­se­her der keine HDR-Inhalte aus­le­sen und wie­der­ge­ben kann ist nicht gleich als TV-Gerät zwei­ter Klasse ein­zu­stu­fen. Natür­lich nutzt die Indus­trie High Dyna­mic Range gekonnt für ihre Mar­ke­ting­zwe­cke und macht vor allem seine High­light-Serien fit für den neuen Stan­dard. Der Kunde bekommt schnell sug­ge­riert, dass ein 4K TV auch HDR kön­nen muss und so wird das Bud­get für einen neuen Fern­se­her in Gedan­ken gleich um ein paar hun­dert Euro ange­ho­ben. Wir möch­ten aber nicht sagen, dass hin­ter den drei Buch­sta­ben nur ein leere Mar­ke­ting­ver­spre­chung steckt.

Samsung JS9590 (EU JS9500) ist eine der ersten 4K TV-Serien welche HDR unterstützen

Samsung JS9590 (EU JS9500) ist eine der ers­ten 4K TV-Serien wel­che HDR unter­stüt­zen

Ein Film der mit High Dyna­mic Range Tech­nik pro­du­ziert wurde und auf einem kom­pa­ti­blen 4K Fern­se­her abge­spielt wird, lässt das Bild mit einem brei­te­ren Kon­trast und einer ver­bes­ser­ten Farb­viel­falt erstrah­len. Details in den extrem hel­len und dunk­len Bild­be­rei­chen fal­len nicht mehr dem ehe­mals schwa­chen Dyna­mik­um­fang zum Opfer, son­dern kön­nen gut vom Zuschauer erkannt wer­den. Ein fes­ter Stan­dard besteht noch nicht. Wer auf der suche nach einem zukunfts­si­che­ren 4K Fern­se­her mit beste Bild­qua­li­tät ist, der kommt um ein Modell mit HDR-Unter­stüt­zung nicht herum. Diese bewe­gen sich in den 2015er Serien fast durch­weg im Hoch­preis-Seg­ment. In 2016 wird sich daran lei­der nicht viel ändern, obwohl es hier wie­der ver­schie­den­ste Aus­stat­tungs­va­ri­an­ten mit direk­ter und indi­rekte Hin­ter­grund­be­leuch­tung, OLED-Dis­plays und ver­schie­dens­ten Maxi­mal-Hel­lig­kei­ten gibt. Einen guten Richt­wert bie­tet die Ultra HD Pre­mium-Spe­zi­fi­ka­tion, wel­che gut die Vor­aus­set­zun­gen für die maxi­male Hel­lig­keit in Abhän­gig­keit des Schwarz­wer­tes ein­fängt.

Kurz: Die Vor­aus­set­zun­gen für eine per­fekte HDR-Wie­der­gabe erfül­len meist nur die TV-Geräte im Hoch­preis-Seg­ment. Die bereits abge­preis­ten High­light-TVs aus 2015 (ohne HDR-Unter­stüt­zung) sowie die 4K Fern­se­her im mitt­le­ren Preis­seg­ment bie­ten auch ohne High Dyna­mic Range eine gute Bild­qua­li­tät und soll­ten daher nicht igno­riert wer­den. 

Achtung: Verschiedene HDR-Techniken!

Lei­der gibt es wie bei so vie­len . Wie bei den meis­ten neuen Tech­ni­ken, gibt es auch hier ver­schie­dene Ansätze, wie die Inhalte pro­du­ziert und wie­der­ge­ge­ben wer­den. Wer sei­nen 4K Fern­se­her als HDR-kom­pa­ti­bel bewirbt der muss zumin­dest die HDR-10 Basis-Vor­aus­set­zun­gen erfül­len. Die 4K Blu-ray wird eben­falls den HDR-10 Stan­dard nut­zen. Es gibt aber bereits wei­tere „For­mate“ die bereits ein bes­se­res Seh­er­leb­nis ver­spre­chen. Die ein­zige Tech­nik, die sich hier bereits am Markt eta­blie­ren konnte ist „Dolby Vision“. Der Unter­schied zwi­schen HDR-10 und Dolby Vision liegt im Mas­te­ring-Pro­zess der 4K Filme und in der Über­tra­gung der Meta­da­ten. Wäh­rend bei HDR-10 die Filme mit 10-bit gemas­tert wer­den, liegt die Farb­tiefe bei Dolby Vision Pro­duk­tio­nen bei 12-bit. Bei der Post­pro­duk­tion kann das Film­stu­dio also mit einem noch berei­te­ren Hel­lig­keits-Umfang arbei­ten. Das sorgt lt. Dolby Labo­ra­to­ries für eine bes­sere Bild­qua­li­tät mit sat­te­ren Kon­tras­ten und fei­ne­ren Farb­ab­stim­mun­gen.

Die Meta­da­ten wer­den bei Dolby Vision zudem für jedes ein­zelne Bild über­tra­gen, was die Anpas­sung des Dis­plays an die Inhalte ver­bes­sert. Die Unter­schied­li­che Ver­ar­bei­tung der Daten ver­langt lei­der auch nach eige­ner Hard­ware. TV-Her­stel­ler wie LG, VIZIO, Sony, TCL und Phi­lips (US) kün­dig­ten bereits TV-Modelle mit Dolby Vision Unter­stüt­zung an. Es wur­den aber noch keine 4K Blu-ray Player mit Dolby Vision für 2016 ange­kün­digt. Ob über­haupt eigene Blu-ray Player mit Dolby Vision benö­tigt wer­den, ist noch nicht geklärt.

Neben HDR-10 und Dolby Vision sind Tech­ni­co­lor & Phi­lips sowie die Sen­de­an­stal­ten BBC und NHK daran eigene Ansätze für HDR-Bil­der zu ent­wi­ckeln. Wäh­rend Die Tech­ni­ken der BBC und NHK sich wohl eher auf den bereich Fern­seh­über­tra­gun­gen beschränkt, möch­ten Tech­ni­co­lor & Phi­lips ihre Tech­no­lo­gie auch bei 4K Blu-rays und Strea­m­ing plat­zie­ren. Ob sich neben HDR-10 und Dolby Vision noch eine wei­tere Tech­nik behaup­ten kann, ist aber mehr als frag­lich.

Kurz: Wer die best­mög­li­che 4K/HDR Bild­qua­li­tät und einen zukunfts­si­che­ren 4K Fern­se­her sucht, sollte neben HDR-10 auch auf eine Dolby Vision Unter­stüt­zung ach­ten. 

Voraussetzungen für HDR:

Wer Videos in High Dyna­mic Range Qua­li­tät erle­ben möchte, benö­tigt auch kom­pa­ti­ble Wie­der­ga­be­ge­räte. Doch nicht jeder Fern­se­her erfüllt alle Kri­te­rien für „ech­tes“ HDR. Das liegt sicher­lich auch daran, dass die Spe­zi­fi­ka­tio­nen für High Dyna­mic Range noch nicht fina­li­siert wur­den. Man erwar­tet, dass frü­hes­tens zur CES im Früh­jahr 2016 die Vor­aus­set­zun­gen für den High Dyna­mic Range-Stan­dard fest­ste­hen. Her­stel­ler, die ihre TV-Geräte als „HDR-ready, -kom­pa­ti­bel oder -fähig“ anprei­sen, kön­nen also noch gar nicht wis­sen, ob ihre Fern­se­her auch alle Vor­aus­set­zung erfül­len. Natür­lich sit­zen in den Gre­mien, die die Stan­dards fest­le­gen auch meist Ver­tre­ter der gro­ßen Her­stel­ler von Unter­hal­tungs­elek­tro­nik. Somit wis­sen diese häu­fig bereits vor der offi­zi­el­len Ankün­di­gung wor­auf es bei den zukünf­ti­gen Stan­dards ankommt. Alle 4K Fern­se­her oder 4K Blu-ray Player wel­che als HDR-fähig beschrie­ben wer­den, müs­sen zumin­dest die HDR-10 Ver­ar­bei­tung unter­stüt­zen. Auf auf jeden Fall sicher gehen möchte, sollte nach einem TV-Modell suchen, wel­ches neben HDR-10 auch noch die Dolby Vision Tech­nik unter­stützt.

Vorläufige Kriterien für High Dynamic Range:


  • Erwei­terte Farb­raum­dar­stel­lung nach DCI-P3 (Kino­farb­raum)
  • 10-bit Panel für bis zu 1000 Hel­lig­keits­ab­stu­fun­gen
  • Erkenn­bare Bild­de­tails in hel­len und dunk­len Bild­ab­schnit­ten
  • HDMI 2.0a Ein­gang wel­cher die HDR-Meta­da­ten feh­ler­frei ver­ar­bei­ten kann
  • Direkte LED-Hin­ter­grund­be­leuch­tung oder OLED

HDR Kriterien im Ultra HD Premium Standard:


  • Über 1000 nits maxi­male Hel­lig­keit und einen Schwarz­wert von 0.05 nits (LCD Dis­plays)
  • Über 540 nits maxi­male Hel­lig­keit und einen Schwarz­wert von 0,0005 nits (OLED Dis­plays)

Kurz: Es gibt mit HDR-10 bereits einen Stan­dard zur Über­tra­gung von Meta­da­ten und die Ver­ar­bei­tung von 4K/HDR Inhal­ten. Fixe Vor­aus­set­zun­gen gibt es lei­der noch nicht, wobei diese sich im Bereich der HDR-Kri­te­rien der Ultra HD Pre­mium Stan­dards bewe­gen soll­ten. 
Die ers­ten 4K Fern­se­her, die High Dyna­mic Range Inhalte wie­der­ge­ben konn­ten waren aus der Samsung JS9590 Serie. Die Modelle errei­chen Spit­zen­hel­lig­kei­ten von bis zu 1.000 nits und sind mit einem 10-bit Panel und direk­ter Hin­ter­grund­be­leuch­tung mit bis zu 240 dimm­ba­ren Zonen aus­ge­stat­tet. Zudem unter­stützt das Dis­play fast die kom­plette DCI-P3 Farb­raum­dar­stel­lung. Die Meta­da­ten kön­nen auch über den HDMI 2.0a Ein­gang aus­ge­le­sen wer­den. Sony hat vor kur­zem ange­kün­digt, dass meh­rere 4K Fern­se­her ein Update erhal­ten um HDR-Inhalte wie­der­ge­ben zu kön­nen. Doch kei­nes der Modelle unter­stützt alle oben genann­ten Vor­aus­set­zun­gen für den voll­stän­di­gen High Dyna­mic Range Genuss. Ein Nega­tiv­bei­spiel ist hier die X85C Serie, die die DCI-P3 Norm nicht erfüllt, kein 10-bit Panel und auch keine direkte Hin­ter­grund­be­leuch­tung hat. Auch die Hel­lig­keit dürfte bei den super­dün­nen Ultra HD TVs der X85C Serie weit unter 1.000 nits lie­gen. Ein­zig und allein das Soft­ware-Upgrade auf HDMI 2.0a befä­higt den Fern­se­her zur Wie­der­gabe von HDR Inhal­ten.

LCD oder OLED – was eignet sich besser für High Dynamic Range?

Um High Dyna­mic Range Filme per­fekt dar­stel­len zu kön­nen, benö­tigt man ein Panel, das eine hohe Hel­lig­keit besitzt und gleich­zei­tig extrem helle und extrem dunkle Bild­be­rei­che par­al­lel wie­der­ge­ben kann. Die LCD-Fern­se­her mit direk­ter Hin­ter­grund­be­leuch­tung schaf­fen bis zu 1.300 nits (X95 High­light Serie von Sony) und bie­ten damit die beste Vor­aus­set­zun­gen für High Dyna­mic Range. LCD Dis­plays eig­nen sich dem­entspre­chend sehr gut für High Dyna­mic Range-Inhalte, da auch in der Post­pro­duk­tion der Filme die Sze­nen mit extrem hel­len LCD-Dis­plays opti­miert wer­den. Nun gibt es aber bereits erste OLED-Fern­se­her von LG, die eben­falls High Dyna­mic Range-kom­pa­ti­bel sind, obwohl die Spit­zen­hel­lig­keit nicht über 450-550 nits hin­aus kommt. Die OLED-Tech­nik hat aber den ent­schei­den­den Vor­teil: durch ihre Dis­play­steue­rung (jeder Pixel ist seine eigene Licht- und Farb­quelle) erreicht das OLED-Dis­play einen unend­li­chen Kon­trast und per­fek­ten Schwarz­wert. Die geringe „Hel­lig­keits-Band­breite“ stellt somit kein Pro­blem mehr dar. So argu­men­tiert auch LG und rela­ti­viert damit die gerin­gere Gesamt­hel­lig­keit sei­ner OLED 4K Fern­se­her. Eine Über­sicht dar­über, wel­che OLED-TVs die HDR-Streams unter­stüt­zen fin­det ihr wei­ter unten.

Die UHD Alli­ance hat mit sei­nem Ultra HD Pre­mium Stan­dard bereits auf die ver­schie­de­nen Dis­play-Tech­ni­ken reagiert und setzt die Werte zur Spit­zen­hel­lig­keit in Abhän­gig­keit zum Schwarz­wert. Dar­aus resul­tiert eine maxi­male Hel­lig­keit von 1.000 nits bei einem maxi­ma­len Schwarz­wert von 0.05 nits (LCD), oder eine maxi­male Hel­lig­keit von 540 nits bei einem maxi­ma­len Schwarz­wert von 0.0005 nits (OLED).

Kurz: Die Qua­li­täts­stei­ge­rung ist bei LCD sowie OLED Dis­plays sicht­bar. Wel­che Dis­play­tech­nik das bes­sere HDR-Bild lie­fert, liegt auch an den per­sön­li­chen Vor­aus­set­zun­gen des Zuschau­ers. Bei extrem hel­len Umge­bun­gen bie­tet sich die LCD-Tech­nik mit ihrer höhe­ren maxi­ma­len Hel­lig­keit an. Bei dunk­le­ren Räu­men und bei einem ent­spre­chen­den Bud­get, ist die Wahl eines OLED-TVs womög­lich die bes­sere Wahl. 

High Dynamic Range Testvideo Gratis-Download:

HDR Testvideo

Aus­zug aus dem High Dyna­mic Range-Test­vi­deo vom Video Maga­zin

High Dyna­mic Range

Wer im Besitz eines kom­pa­ti­blen TV-Gerä­tes ist, der sucht oft ver­geb­lich nach kom­pa­ti­blen Inhal­ten. Ama­zon Prime Instant Video bie­tet bereits erste Serien in 4K Qua­li­tät und mit HDR-Meta­da­ten zum Strea­men an. Wer aber kein Ama­zon Prime-Kunde ist, kommt nur schwer an die Daten. Ein sehr gutes Test­vi­deo wurde vor kur­zem vom Video Maga­zin ver­öf­fent­licht. Dabei han­delt es sich nur um ein paar Test­vi­deos in SDR (Stan­dard Dyna­mic Range) und HDR (High Dyna­mic Range) doch bereits auf dem Test­bild, wird klar, was die Tech­nik für einen Unter­schied bringt. Wer sei­nen Fern­se­her noch nicht pro­fes­sio­nell ein­ge­stellt hat, kann mit dem Test­vi­deo und der Anlei­tung die Bild­qua­li­tät stei­gern. Wer mehr über das Test­vi­deo erfah­ren möchte sollte sich die­sen Bei­trag anse­hen.

Down­load via Mega.nz
© video Maga­zin / Roland Seibt

4K Blu-rays mit High Dynamic Range:

4K HDR Blu-rays erkennt man mit einem Blick an dem Logo welches an der linken Seite des Front-Covers abgebildet ist.

4K High Dyna­mic Range Blu-rays erkennt man mit einem Blick an dem Logo auf dem Front-Cover

Die 4K oder Ultra HD Blu-ray wird das erste Medium wer­den, das hoch­auf­lö­sende 4K/HDR-Inhalte per­fekt in Szene setzt. Die Film­stu­dios sind sich der Qua­li­täts­stei­ge­rung von High Dyna­mic Range bewusst und kün­di­gen bereits einen Groß­teil ihrer 4K Blu-ray Relea­ses mit High Dyna­mic Range an. Erste Filme von Sony, 20th Cen­tury Fox, Lions­gate und War­ner unter­stüt­zen bereits die neue Tech­nik, dar­un­ter auch Block­bus­ter die „Der Mar­sia­ner“, „Maze Run­ner 2“, „Mad Max“ oder „Sica­rio“.

Es wird aber auch 4K Blu-rays geben, wel­che nicht in 4K/HDR gedreht wur­den. Die 4K Blu-ray soll lt. Exper­ten im Früh­jahr 2016 auf den euro­päi­schen Markt kom­men.

Streaming-Anbieter für HDR-Inhalte:

Neben der 4K Blu-ray sind auch bereits erste Strea­m­ing-Anbie­ter dabei, ihre Platt­for­men für High Dyna­mic Range fit zu machen. Ama­zon Instant Video bie­tet mit „Mozart in the Jun­gle“ bereits eine Serie mit 4K/HDR Qua­li­tät an. Das Ange­bot soll in den nächs­ten Mona­ten noch deut­lich wach­sen. Net­flix berei­tet seit län­ge­rer Zeit den Sprung auf HDR vor und auch die Video­platt­form Youtube möchte in abseh­ba­rer Zeit Videos mit High Dyna­mic Range unter­stüt­zen.

Zusammenfassung:

HDR Filme kön­nen von kom­pa­ti­blen Fern­se­hern wie­der­ge­ge­ben wer­den und bie­ten ein detail­rei­che­res Bild durch die Erwei­te­rung der Kon­tras­tes und der Farb­ab­stu­fun­gen. Es ste­hen lei­der noch viele Fra­gen offen. Auch die Ver­wir­rung um die ver­schie­de­nen Tech­ni­ken (HDR-10 und Dolby Vision) machen es dem End­kun­den nicht leicht. 4K Fern­se­her die mit die­sem Fea­tures bewor­ben wer­den, unter­stüt­zen unter Umstän­den nicht die fina­len Spe­zi­fi­ka­tio­nen. Erste Serien ste­hen in 4K/HDR auf Ama­zon Instant Video zur Ver­fü­gung. Das Leit­me­dium für HDR-Inhalte wird aber sicher­lich die 4K Blu-ray wer­den. Frü­hes­tens zur CES im Früh­jahr 2016 wird mit den fina­len Spe­zi­fi­ka­tio­nen gerech­net.

4K Fernseher mit HDR-Unterstützung:*

Her­stel­ler Modell 10-Bit-Panel DCI Farb­raum (ca.) Form Beleuch­tung
Pana­so­nic TX-50CXW804**
TX-55CXW804**
TX-65CXW804**
Nein 98% (65 Zoll)
80% (55 Zoll)
 flach 50′ (Edge)
55′, 65′ (Direct)
Pana­so­nic TX-55CRW854**
TX-65CRW854**
Nein  81% cur­ved Direct
Pana­so­nic TX-65CZW954 Ja 90% cur­ved OLED
Samsung UE65JS9590
UE78JS9590
UE88JS9590
Ja  93% cur­ved Direct
Samsung UE48JS9090
UE55JS9090
UE65JS9090
Ja 93% cur­ved Edge
Sony KD-55X9305C**
KD-55X9305C**
8 bit FRC?  90% flach Edge
Sony KD-75X9405C* 8 bit FRC? 93%  flach Direct
Sony KD-55X9005C**
KD-65X9005C**
8 bit FRC? 91% flach Edge
Sony KD-75X9105C* Ja ? flach Edge
Sony KD-55S8505C**
KD-65S8505C**
8 bit FRC?  ? cur­ved Edge
LG 55EF9509
65EF9509
Ja 88&  flach  OLED
LG 55EG9609**
65EG9609**
?  ?  cur­ved  OLED
LG 55EG9209 ?  ?  cur­ved  OLED
**per Soft­ware-Update (teil­weise bereits vor­han­den) – Stand Novem­ber 2015

*Womög­lich unter­stüt­zen die Modelle nicht alle vor­läu­fi­gen Kri­te­rien

High Dyna­mic Range (HDR) – Das musst du wis­sen!
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