Die über­ar­bei­te­te Xbox ONE S ist die ers­te Spie­le­kon­so­le mit einem 4K / UHD Blu-ray Play­er. Zurecht fra­gen sich unent­schie­de­ne Käu­fer ob die Bild­wie­der­ga­be mit regu­lä­ren UHD Play­ern mit­hal­ten kann. Unser Fazit im Kurz­test!


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Stand heu­te kos­tet die Xbox ONE S um die 279 Euro in der bil­ligs­ten Vari­an­te. Der güns­tigs­te regu­lä­re 4K Play­er kos­tet nach meh­re­ren Preis­sen­kun­gen (inner­halb 6 Mona­ten) immer noch stol­ze 299 Euro (Samsung UBD-K8500). Im Gegen­satz zu den Kon­kur­renz-Gerä­ten kann auf der Xbox ONE S zudem noch gespielt wer­den. Auf der Kon­so­le ste­hen auch weit mehr Apps und Pro­gram­me zum Down­load zur Ver­fü­gung. In punc­to Aus­stat­tung kann die Xbox ONE S auf jeden Fall schon ein­mal punk­ten. Doch was vie­le Film­lieb­ha­ber am meis­ten inter­es­sie­ren dürf­te, ist natür­li­ch die Bild­qua­li­tät bei der 4K Blu-ray Wie­der­ga­be. Wir las­sen Micro­softs Zocker-Kon­so­le gegen den Pana­so­nic DMP-UB900 antre­ten und waren über­rascht.

Xbox ONE S kann mit Standard-Playern mithalten

Wir waren dar­auf gefasst, dass irgend­wel­che Abstri­che in der Bild­qua­li­tät gemacht wer­den müs­sen. Viel­leicht wür­de es Bil­druck­ler geben? Viel­leicht funk­tio­niert auch die HDR-Bild­aus­ga­be nicht? Am Ende durf­ten wir fest­stel­len, dass wir kei­ne Qua­li­täts­un­ter­schie­de erken­nen konn­ten. Dabei müs­sen wir anmer­ken, dass der Pana­so­nic DMP-UB900 mit Stan­dard-Ein­stel­lun­gen gelau­fen ist. Womög­li­ch hät­ten die weit­rei­chen­den Ein­stel­lun­gen oder das 4:4:4 Chro­ma-Ups­am­pling die Wer­tung zu Guns­ten des Pana­so­nic aus­fal­len las­sen kön­nen. Da aber nicht alle 4K Blu-ray Play­er die­se Fea­tures besit­zen, haben wir die­se auch beim Ver­gleichs­test nicht berück­sich­tigt. Die Bild­qua­li­tät war bei bei­den Play­ern aus­ge­zeich­net. Auch die Bedie­nung der Blu-ray Play­er App funk­tio­niert sehr gut. Wer sich also noch unsi­cher ist, ob die sich die Xbox One S auch als 4K Blu-ray Play­er lohnt, kann beru­higt zugrei­fen. Hier hat Micro­soft ein­mal alles rich­tig gemacht.

Naja fast alles. Das Haar in der Sup­pe fin­det man nur, wenn man den TV oder die Sur­round-Anla­ge ganz lei­se stellt oder aus­schal­tet. Das UHD-Blu-ray Lauf­werk der Xbox ONE S ist dann auf jeden Fall hör­bar und lau­ter als der DMP-UB900 oder der Samsung UBD-K8500. Da man einen Film aber meist mit ent­spre­chen­der Laut­stär­ke genießt, soll­te die­ses Man­ko nicht ent­schei­dend für den Kauf sein. Hier wäre es nur wich­tig die Xbox ONE S nicht gera­de frei­ste­hend im Raum zu plat­zie­ren. Ein schö­nes Plätz­chen im HiFi-Board soll­te doch jeder noch frei haben.

Vergleichsbilder Xbox ONE S und DMP-UB900 (The Revenant in HDR):

Dolby Atmos und DTS:X erst im Frühjahr 2017

Bis­her unter­stützt die Xbox ONE S noch kei­ne objekt­ba­sier­ten Sound­for­ma­te (Dol­by Atmos, DTS:X). Die­se wer­den erst mit dem gro­ßen Update im Früh­jahr 2017 nutz­bar sein. Wer also den Kauf eines 4K Blu-ray Play­ers zu Weih­nach­ten plant und auf kei­nen Fall den hoch­wer­ti­gen Sound von Dol­by Atmos und DTS:X mis­sen möch­te (nicht ein­mal für 1-2 Mona­te), der muss wohl not­ge­drun­gen doch zu einem Stan­dard-Play­er von Samsung oder Pana­so­nic grei­fen.

4K Blu-ray Play­er der XBOX ONE S im Kurz­test
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