End­li­ch gibt es umfas­sen­de Infor­ma­tio­nen zu Intels neu­en Sky­la­ke Pro­zes­so­ren. Die CPUs der sechs­ten Gene­ra­ti­on sind schnel­ler, effi­zi­en­ter und haben eine 4K HEVC-Deko­der mit an Bord. Bis zu drei 4K Dis­plays kön­nen par­al­lel betrie­ben wer­den. Die Sky­la­ke Pro­zes­so­ren sind vor allem für Lap­tops und Tablets wie das Micro­soft Sur­face Pro 4 inter­es­sant.


Wochen­lang wur­de über Intels neus­te Pro­zes­sor-Gene­ra­ti­on spe­ku­liert, nun lüf­tet Intel end­li­ch den Vor­hang. Das die Sky­la­ke Pro­zes­so­ren schnel­ler sind als ihre Vor­gän­ger und weni­ger Strom ver­brau­chen, war eigent­li­ch schon klar. Vor allem Für Lap­tops und Tablets müs­sen die CPUs effi­zi­en­ter wer­den um den ste­tig stei­gen­den Anfor­de­run­gen zu genü­gen. Neben Per­for­man­ce-Ver­bes­se­run­gen legt Intel auch gro­ßen wert auf Sicher­heit. Intels SGX „Soft­ware Guard Exten­si­on“ soll den PC über­wa­chen und Angrif­fe durch Mal­wa­re ver­hin­dern. Ein iso­lier­ter Bereich des Spei­chers soll für Schad­code nicht zugäng­li­ch sein, was bei hart­nä­cki­gen Tro­ja­nern und Viren durch­aus hel­fen könn­te.

Skylake unterstützt bis zu drei 4K Monitore

Den größ­ten Unter­schied zu den Vor­gän­ger-Pro­zes­so­ren soll bei der Gra­fik zu tra­gen kom­men. Wäh­rend die Has­well CPUs maxi­mal einen 4K Bild­schirm mit 30Hz und die Broad­well CPUs einen 4K Bild­schirm mit 60Hz ver­sor­gen konn­ten, schafft es die neue Sky­la­ke-Pro­zes­sor­ge­ne­ra­ti­on bis zu drei 4K Dis­plays mit 60Hz zu betrei­ben. Eine wei­te­re wich­ti­ge Neue­rung ist die hard­ware­sei­ti­ge Ver­ar­bei­tung von HEVC-kodier­ten 4K Videos. Das de- und enco­die­ren von HEVC-4K Videos wird in einem aus­ge­la­ger­ten Bereich des Pro­zes­sors ver­ar­bei­tet und belas­tet somit nicht mehr den Pro­zes­sor selbst. Eine ähn­li­che Struk­tur haben auch AMDs neue Car­ri­zo-Pro­zes­so­ren. Eine ers­te Demons­tra­ti­on zeig­te die Wie­der­ga­be eines 4K RAW-Videos einer Canon Video­ka­me­ra ohne Ruckeln oder Unter­bre­chun­gen. Eine direk­te Ver­ar­bei­tung über den Pro­zes­sor hät­te das Sys­tem sicher­li­ch ganz schön ins sto­cken gebracht.

HDMI 2.0 Unterstützung fehlt

Aut­sch, Gra­fik­ein­heit der Sky­la­ke Pro­zes­so­ren unter­stützt kei­nen HDMI 2.0 Stan­dard. Ledig­li­ch über dein Dis­play­port 1.2 las­sen sich 4K Dis­plays mit 60Hz ansteu­ern. Über zusätz­li­che Chips kön­nen Her­stel­ler von Main­boards aber die Dis­play­port-Signa­le zu einem HDMI 2.0-Signal umwan­deln. Somit wäre die Kom­pa­ti­bi­li­tät mit HDMI 2.0-Geräten gege­ben. HDCP 2.2 kopier­ge­schütz­te Inhal­te wer­den so aber nicht wie­der­ge­ge­ben wer­den kön­nen. Die­se Anwen­dung soge­nann­ter „Kon­ver­ter­chips“ ist aber nur sehr sel­ten und wird von den Her­stel­lern meist nicht in Betracht gezo­gen.

Zu genau­en Takt­ra­ten, Prei­sen und Lie­fer­zeit­räu­men hat sich Intel noch nicht geäu­ßert. Die neue Sky­la­ke Gene­ra­ti­on dürf­te die Wie­der­ga­be und Ver­ar­bei­tung von 4K Inhal­ten für die neus­te Gene­ra­ti­on von Lap­tops und Tablets deut­li­ch verbessern.[/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]

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