Der „Sur­face Stu­dio“ All-in-One PC war die gro­ße Über­ra­schung auf dem Micro­soft Sur­face Pres­seevent. Die Win­dows 10 Maschine hat ein berüh­rungs­emp­find­li­ches 28-Zoll Dis­play mit 4.5K Auf­lö­sung.


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App­le war schon immer die Mar­ke für krea­ti­ve Köp­fe – viel­leicht nicht mehr lan­ge. Micro­soft hat für ein paar offe­ne Mün­der mit der Ankün­di­gung des „Sur­face Stu­dio“ gesorgt. Das Mot­to des Events „Image What You’ll Do“ ist natür­li­ch per­fekt auf das Gerät zuge­schnit­ten. Das 28 Zoll Dis­play ist gera­de ein­mal 12.5mm dick und hat eine Auf­lö­sung von 4.500 x 3.000 Bild­punk­ten – das sind 13.5 Mil­lio­nen Pixel. Zudem kön­nen Ein­ga­ben direkt über das Touch-Panel vor­ge­nom­men wer­den. Das macht das Gerät vor allem für Gra­fik-Desi­gner sehr inter­es­sant, die mit einem Dis­play-Pen direkt auf dem Sur­face Stu­dio zeich­nen kön­nen.

Neues Eingabegerät „Surface Dial“

Das Dis­play kann auch in einen „Desi­gn-Modus“ genutzt wer­den. Dafür wird das Dis­play ein­fach nach hin­ten geklappt und bleibt so in einer Nei­gung von 20 Grad ste­hen. So kann man mit einem Arm ein­ga­ben vor­neh­men und den zwei­ten bequem auf das Dis­play leh­nen. Oder man bedient den neu­en Sur­face Dial, ein zylin­der­för­mi­ges Ein­ga­be­ge­rät, dass direkt auf den Dis­play oder auf dem Tisch genutzt wer­den kann. Ein druck auf das Gerät öff­net das Kon­text­me­nü. Die Ober­flä­che erkennt dabei Ges­ten des Nut­zers, so reicht ein Wisch nach links und die letz­te Ände­rung wird rück­gän­gig gemacht. Mit Dreh­be­we­gun­gen mann man Optio­nen und Werk­zeu­ge aus­wäh­len ohne dabei sei­ne Hand mit der Maus oder Ein­ga­be-Stift ent­fer­nen zu müs­sen.

Surface Studio

Sur­face Stu­dio

Prozessor- und Grafikpower by Intel & NVIDIA

Der Sur­face Stu­dio läuft natür­li­ch mit Win­dows 10. Im inne­ren „schlum­mert“ ein Intel Core i5 oder i7 mit einer NVIDIA GTX 965M oder GTX980M. Bei den Arbeits­spei­cher-Optio­nen ste­hen 8, 16 und 32 GB zur Ver­fü­gung. Ein Hybrid Dri­ve (HDD+SSD) mit 1/2 TB bie­tet genug Platz für Pro­gram­me und Appli­ka­tio­nen. Als Spei­cher­lö­sung für Datei­en und Pro­jek­te wer­den pro­fes­sio­nel­le Anwen­der sicher­li­ch exter­ne Spei­cher­me­di­en vor­zie­hen. Zu den Anschlüs­sen gehö­ren neben 3x USB 3.0 auch ein Mini-Dis­play­port und ein SD-Kar­ten­le­ser. In punc­to Kon­nek­ti­vi­tät kann der Sur­face Stu­dio mit einem inte­grier­tem 802.11ac WLAN und Blue­too­th 4.0 die­nen.

Surface Studio für 2.999 $US in der Grundausstattung

Micro­soft Sur­face Stu­dio ist ab sofort bestell­bar. In der Basis-Ver­si­on kos­tet der All-in-one Win­dows 10 PC 2.999 $US – teu­rer als ein 27 Zoll 5K iMac mit bes­ter Aus­stat­tung. Für die best­mög­li­che Aus­stat­tungs­va­ri­an­te muss man sat­te 4.199 $US auf den Tisch legen! Das ist viel Geld, aber für pro­fes­sio­nel­le Anwen­der zäh­len eher die Mög­lich­kei­ten die der neue PC bie­tet. App­le soll­te sich warm anzie­hen, wenn man die krea­ti­ve Eli­te nicht an Micro­soft ver­lie­ren möch­te. Aus­ge­lie­fert wird der Sur­face Stu­dio ab dem 15. Dezem­ber 2016. Ein Start­ter­min für Deutsch­land steht noch nicht fest.

Videos Sturface Studio & Surface Dial:

Micro­soft Sur­face Stu­dio: Krea­tiv-Work­sta­tion mit 4.5K Touch-Dis­play
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