Gesprengte Ketten PosterDer Film­klas­si­ker „Gespreng­te Ket­ten“ (1963 Ori­gi­nal­ti­tel: The Great Escape), bekommt zu sei­nem 50. Jubi­lä­um eine Frisch­zel­len­kur ver­passt. Die Ori­gi­nal-Auf­nah­men wur­den in 4K-Auf­lö­sung neu ein­ge­scannt, sowie nach­be­ar­bei­tet (Farb­kor­rek­tur, Bild­feh­ler). Als Blu Ray-Release soll die­ses fil­mi­sche Meis­ter­werk im neu­en Glanz erstrah­len.

Viel­leicht erscheint der Film auch in der „Mas­te­red in 4K“-Reihe, die Blu Ray-Fil­me mit erhöh­ter Bitra­te und 4K-Mas­ter aus­zeich­net. Die­se sol­len beson­ders gut zum ups­ca­len auf 4K-Fern­se­her geeig­net sein.

Im Film „Gespreng­te Ket­ten“, geht es um eine Grup­pe von Ame­ri­ka­nern, Kana­di­ern und Bri­ten, die im Zwei­ten Welt­krieg aus einem Kriegs­ge­fan­ge­nen­la­ger flüch­ten. Die Geschich­te beruht auf einer wah­ren Bege­ben­heit und soll sich zum größ­ten Teil wirk­li­ch so abge­spielt haben.
Mit Hil­fe von selbst gegra­be­nen Tun­neln kön­nen sich vie­le der Gefan­ge­nen in die Frei­heit ret­ten, auch wenn der Aus­bruch bemerkt wird. Der Film ver­folgt dann die span­nen­de Rei­se quer durch Euro­pa, wobei es nur drei Flücht­lin­ge erfolg­reich in neu­tra­le Gebie­te schaf­fen.Alte Fil­me – so gut wie neu!

Ein Vor­teil der alten Fil­me ist es, dass von die­sen meist noch die Ori­gi­nal Film­rol­len vor­han­den sind. Hier ist es mit etwas Arbeits­auf­wand meist mög­li­ch, die­se in bes­se­rer Qua­li­tät noch­mals als Blu-Ray oder als 4K DCP zu releasen. Die „alten Schin­ken“ wer­den ger­ne auf Film­fes­ti­vals gezeigt und begeis­tern alte und jun­ge Film­fans glei­cher­ma­ßen.

Doch sobald die Fil­me im „dunk­len Zeit­al­ter der Digi­ta­li­sie­rung“ auf­ge­nom­men wor­den sind, ist meist kein phy­si­sches Film­ma­te­ri­al vor­han­den. Die Fil­me sind dann meist nur als 2K-Ver­si­on ver­füg­bar. Somit wer­den vie­le Kult­fil­me  die 18 Jah­re und jün­ger sind viel­leicht nie­mals in bes­se­rer Qua­li­tät vor­lie­gen =(. Das ist natür­li­ch sehr scha­de, denn der ein oder ande­re Strei­fen hät­te es sicher­li­ch ver­dient, noch­mals auf die gro­ße Heim­ki­no­lein­wand gewor­fen zu wer­den.

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