Die FDR-X1000V ist die ers­te Action­cam von Sony mit 4K Video­auf­nah­me. Auf den Spu­ren der GoPro Hero Action­cams nimmt die FDR-X1000V Videos mit 3.840 x 2.160 Bild­punk­ten bei 30 Bil­dern pro Sekun­de auf. Einen ers­ten Vor­ge­schmack auf die Bild­qua­li­tät lie­fert ein ers­tes Test­vi­deo.


Muss sich Gro­Pro lang­sam Sor­gen machen? Sony bringt eine neue Action­cam im im gewohn­ten Fla­chen Desi­gn auf den Markt. Die Spe­zi­fi­ka­tio­nen hören sich sehr gut an und über­tref­fen sogar die Video­auf­nah­me­funk­tio­nen der GoPro Hero 4 Black. Die Sony FDR-X1000V nimmt 4K Videos mit maxi­mal 30 Bil­dern pro Sekun­de auf und das bei einer Video­bitra­te von 100 Mbps. Zum Ver­gleich, die Hero 4 hat eine Maxi­ma­le Bitra­te von 60 Mbps. Auch die Slow­mo­ti­on-Auf­nah­men sind auf Sonys 4K Action­cam bes­ser. Wäh­rend die Bild­wie­der­ho­lungs­ra­te mit 120fps bei Full-HD Auf­lö­sung gleich ist wie bei der Hero 4 Black, über­holt die FDR-X1000V bei der Auf­nah­me mit 720p mit 240fps statt nur 120fps.

Verbesserter Bildstabilisator für ruckelfreie Videos

Die Sony FDR-X1000V ist mit der ver­bes­ser­ten Steady­Shot Tech­nik aus­ge­stat­tet, wel­che einem vor allem bei Sonys Cam­cor­dern ein begriff sein soll­te. Sony preist damit „ruckel­freie Auf­nah­men“ an, aber jeder der eine Action­cam schon ein­mal im Betrieb hat­te weiß, dass das fast nicht mög­li­ch ist. Vor allem bei sehr action­rei­chen Sport­ar­ten gibt es immer ein gewis­ses Ruckeln. Im 4K Modus wer­den bis zu 30 Bil­der pro Sekun­de mit bis zu 100 Mbit/s auf­ge­zeich­net. Dei Video­da­tei­en wer­den dabei im Pro­fi-For­mat XAVC abge­spei­chert. Bei so vie­len Bild­in­for­ma­tio­nen las­sen sich die Auf­nah­men der FDR-X1000V sicher­li­ch sehr gut bear­bei­ten.

Setzt Sony mit der FDR-X1000V zum Höhenflug an?

Setzt Sony mit der FDR-X1000V zum Höhen­flug an?

Stereo Sound mit reduzierten Windgeräuschen

Ste­reo-Sound und eine Redu­zie­rung der Wind­ge­räu­sche ver­lei­hen den Auf­nah­men mehr Leben. Die FDR-X1000V ist recht kom­pakt und mit der fla­chen Bau­wei­se lässt sich die Action­cam sehr ein­fach an einem Helm oder sons­ti­gen zugäng­li­chen Platz befes­ti­gen. Auf­nah­men sol­len vol­ler Far­ben und Details sein. Die Zeit­lu­pen­auf­nah­men mit 240fps bei 720p oder 120fps bei 1080p ent­hül­len Details, wel­che dem blo­ßen Auge ver­bor­gen blei­ben wür­den. Das wei­te Sicht­feld von 170° der Ultra-Wide ZEISS Tess­ar Lin­se gibt den Videos eine klas­se Pan­ora­ma-Per­spek­ti­ve. Wie bei den meis­ten Action­cams gibt es einen leich­ten Fisch­au­gen-Effekt, wel­cher durch den wei­ten Sicht­win­kel und das abge­run­de­te Glas auf der Lin­se kommt. Natür­li­ch ist die FDR-X1000V auch Staub- und Spritz­was­ser­ge­schützt.

Highlight Movie Creator und GPS

Für eine schnel­le und unkom­pli­zier­te Bear­bei­tung der Videos steht der inte­grier­te „High­light Movie Crea­tor“ zur Ver­fü­gung. Ein paar Klicks und schon ist das Video auf Youtube oder Face­book hoch­ge­la­den. Mit dem inte­grier­ten Wi-Fi Modul muss die Action­cam nicht ein­mal am PC ange­schlos­sen wer­den. Die Videos kön­nen zudem mit GPS-Daten ver­voll­stän­digt wer­den. So kann man die exak­te Rou­te die im Video zu sehen ist nach­voll­zie­hen.

Preis und Lieferzeitraum

Die Sony FDR-X1000V ist ab April 2015 für 499 Euro ver­füg­bar. Die Action­cam kann bereits auf der Sony.de-Seite vor­be­stellt wer­den. Anbei ein ers­tes Test­vi­deo der FDR-X1000V. Lei­der hat die Kom­pri­mie­rung von Youtube böse zuge­schla­gen, so dass man die Bild­qua­li­tät nicht so gut bewer­ten kann. Das vie­les durch die Youtube-Kom­pri­mie­rung an Qua­li­tät ver­lo­ren ging, sieht man vor allem an den sta­ti­schen Logos.

Testvideo Sony FDR-X1000V Paragliding:

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