Die Sony PlayStation 5 Pro ist ab sofort offiziell im Handel erhältlich. 799 Euro kostet der Mid-Generation Refresh.
Sony verspricht, dass die PlayStation 5 Pro den Käufern sozusagen das Beste aus beiden Welten garantiert. Sie soll die hohen Bildraten aus den gewohnten Performance-Modi mit der Bildqualität aus dem Fidelity-Modus kombinieren. Gestiegen ist dann auch primär die Grafikleistung – beim Ray-Tracing soll sie sich sogar verdreifachen. Auch die SSD bietet euch mehr Speicherplatz an: 2 TByte. Im Lieferumfang liegt freilich auch der DualSense-Wireless-Controller bei.
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Verfügbarkeit: Dieser Artikel erscheint am 7. November 2024. Jetzt vorbestellen.
PlayStation 5 Pro: Ohne Disc-Laufwerk und Ständer
Im Lieferumfang vermissen wir jedoch sowohl den Ständer zur vertikalen Aufstellung als auch das Disc-Laufwerk. Beides müsst ihr bei Bedarf separat nachkaufen – für jeweils aufgerundet 30 bzw. 120 Euro. Auch sei darauf hingewiesen, dass die Seiten-Cover der PS5 Slim nicht auf die PlayStation 5 Pro passen. Die neue Konsole eignet sich wohl vor allem für Enthusiasten, denn zu ihrem Preis von 799 Euro spricht sie weniger den durchschnittlichen Konsolenspieler und mehr PlayStation-Fans an, welche die bestmögliche Konsole im Gaming-Zimmer stehen haben wollen.
Einige Fragen sind vor dem Launch auch noch offen geblieben. Etwa sind wir auf erste Berichte zur Lautstärke der PlayStation 5 Pro schon sehr gespannt. An optimierten Spielen fehlt es nicht, denn ihr könnt Games wie „Alan Wake 2“, „Spider-Man 2“, „Baldur’s Gate 3“ und mehr mit speziellen Pro-Updates genießen. Allerdings können die Entwickler generell selbst entscheiden, wie sie die Mehrleistung des Pro-Modells einsetzen. Deswegen wird es da je nach Titel auch zu Abweichungen kommen. Das kennen wir ja auch schon von der PS4 Pro.
Wird die PS5 Pro ein Erfolg?
Sony will die bisherige PS5 nicht mit der PlayStation 5 Pro ersetzen, sondern stellt eine höherwertige Alternative zur Verfügung. Entsprechend dürften die Japaner auch eher damit rechnen, dass das Pro-Modell am Ende für 10 bis 20 % der verkauften PS5-Modelle stehen könnte. Ähnlich lief es schon bei der PS4 Pro ab. Wer im Übrigen darauf hofft, dass der Preis schnell sinkt, sollte wohl umdenken. Sony hat in dieser Konsolengeneration gezeigt, dass man viel Wert darauf legt, die eigenen Margen zu erhalten. Obendrein fehlt der Konkurrenzdruck, denn Microsoft plant keinen Mid-Generation-Refresh der Xbox Series X|S.
Wir sind gespannt auf die weiteren Entwicklungen rund um die PlayStation 5 Pro und bleiben natürlich am Thema für euch dran.
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