AMD teil­te zum Pre-Brie­fing zur Rade­on Pro Duo mit, dass man bereits einen funk­tio­nie­ren­den Pro­to­ty­pen einer Vir­tual-Rea­li­ty-Bril­le (VR) mit 4K Auf­lö­sung im Ein­satz hat. „Sie exis­tiert. Sie ist wirk­li­ch, wirk­li­ch schön“.


Nichts begeis­tert die Tech­nik-Welt aktu­ell mehr als Vir­tual-Rea­li­ty-Bril­len und die dazu­ge­hö­ri­ge Peri­phe­rie, Pro­gram­me und Spie­le. Auch wenn die ers­ten markt­fä­hi­gen Model­le wie das HTC Vive, Ocu­lus Rift und Samsung Gear VR bereits beein­dru­cken­de Ergeb­nis­se lie­fern, haben die Gerä­te alle das glei­che Man­ko. Die Git­ter­netz­struk­tur des Dis­plays ist bei genaue­rem hin­se­hen sicht­bar und kann die VR-Erfah­rung trü­ben. Nicht so AMDs VR-Bril­le. Die­se löst mit einem voll­wer­ti­ge 4K-Dis­play pro Auge auf. Das Pixel­git­ter ist mit die­ser hohen Auf­lö­sung nicht mehr wahr­nehm­bar.

Einsatz bei Gaming, Film und Industrie

Vir­tual Rea­li­ty (VR) ist immer noch in den Kin­der­schu­hen. Die immer­si­ve Tech­nik soll aber in den nächs­ten Jah­ren immer mehr Ein­zug in unse­ren All­tag hal­ten. Nicht nur zur Unter­hal­tung mit Spie­len, son­dern auch in der Indus­trie könn­ten die VR-Bril­len bald das Sky­pe-Mee­ting erset­zen. Auto­mo­del­le kön­nen z.B. als lebens­gro­ße 3D-Model­le simu­liert wer­den. Mit Bedien­ele­men­ten kann mit die­sen Model­len auch inter­agiert wer­den. So könn­te man z.B. die Türe öff­nen, um in den Innen­raum zu sehen. Den größ­ten Nut­zen sieht die VR-Indus­trie aber durch­aus im bereich Unter­hal­tungs­elek­tro­nik.

Beeindruckend aber teuer

Nicht nur Games wer­den in Zukunft über die VR-Bril­len flim­mern, son­dern auch Fil­me in vir­tu­el­len Kinos oder 360 Grad Videos wel­che bereits zu Hauf auf Youtube und Co. zu fin­den sind. Die ers­ten Cus­tu­mer Ver­sio­nen der VR-Bril­len kom­men im April-Mai 2016 in den Han­del. Ein VR-Boom ist aber nicht zu erwar­ten, sind die Anschaf­fungs­kos­ten mit VR-Bril­le, kom­pa­ti­blen Con­trol­lern und PC- und Kon­so­len-Hard­ware doch noch sehr hoch. Eine der beein­dru­ckends­ten VR-Erfah­run­gen, die HTC Vive, wird mit Bril­le, Con­trol­lern, Sen­so­ren und einer ent­spre­chen­den PC-Hard­ware um die 1800 Euro kos­ten.

Ein PC wel­cher die zwei 4K Dis­plays von AMDs VR-Bril­le mit flüs­si­gen Bild­wie­der­ho­lungs­ra­ten ver­sor­gen kann, wird schon allein ohne die Bril­le sicher­li­ch über 2.000 Euro kos­ten, muss doch eine Auf­lö­sung von 7.680 x 2.160 Pixel bewäl­tigt wer­den. Preis- und Lie­fer­zeit­raum für AMDs 4K-VR-Bril­le sind noch nicht kom­mu­ni­ziert.

Via: pcgh.de[/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]

Pixel­git­ter Adé: AMD arbei­tet an VR-Bril­le mit 4K Auf­lö­sung
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