Die Ava­tar-Nach­fol­ger könn­ten eine neue tech­ni­sche Revo­lu­ti­on im Kino ein­läu­ten. Teil zwei und drei der Tri­lo­gie nut­zen viel­leicht bereits das neue Super-High-Frame­ra­te-Sys­tem genannt „MAGI“ wel­ches nati­ves 3D in 4K Auf­lö­sung mit 120 Bil­der pro Sekun­de ermög­licht.

Bereits im Febru­ar die­ses Jah­res gab es Berich­te, wonach James Came­ron erst­mals 3D/4K mit HFR (High-Frame-Rate), sprich 48 Bil­der pro Sekun­de, in einer Kino­pro­duk­ti­on nut­zen möch­te. Das MAGI-Sys­tem mit 120 FPS und nati­ver 3D/4K Auf­nah­me wäre ein wei­te­rer gro­ßer Schritt. Ava­tar Pro­du­zent John Land­au äußer­te sich gegen­über The­Hol­ly­wood­Re­por­ter zum The­ma „MAGI“. Er ist sich noch nicht sicher, ob Came­ron die­se neue Tech­no­lo­gie ein­set­zen wird. Es wur­de bereits eine Ver­füh­rung des Sci-fi Kurz­fil­mes UTOFOG mit Land­au arran­giert, wel­che die Mög­lich­kei­ten von MAGI ver­deut­li­chen soll.

Flüssige Bewegungen mit einer erstaunlichen Klarheit“

Mit MAGI wür­de Came­rons die Mess­lat­te für Film­pro­duk­tio­nen wei­ter nach oben legen, wie er es bereits mit sei­nen Fil­men Tita­nic und Ava­tar gemacht hat. Für die­se neue Tech­nik müss­ten aber auch neue Pro­jek­ti­ons­sys­te­me in die Kinos instal­liert wer­den. Die Kos­ten hier­für könn­ten sich aber sehr schnell wie­der amor­ti­sie­ren, geht man davon aus, dass die Ava­tar-Nach­fol­ger gen­au so erfolg­reich wie der ers­te Teil wer­den. MAGI-Ent­wick­ler Dou­glas Trumbull ist auf jeden Fall von der neu­en Tech­nik über­zeugt:

Es lie­fert extrem flüs­si­ge Bewe­gun­gen mit einer erstaun­li­chen Klar­heit ohne Fla­ckern, kein Ghos­ting und eine neu­es Seh­er­leb­nis wel­ches weit über die her­kömm­li­che Film­qua­li­tät hin­aus­geht.

Wäh­rend die Tech­nik-Fra­ge noch nicht geklärt ist arbei­tet Came­ron immer noch mit Hoch­druck an den Ava­tar-Nach­fol­gern wel­che ab Dezem­ber 2016 in die Kinos kom­men sol­len.

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