Der Kampf am Strea­m­ing-Markt geht in eine neue Run­de. Ama­zon Video soll zukünf­tig auch los­ge­löst von einer Ama­zon Pri­me-Mit­glied­schaft als Monats-Abo ange­bo­ten wer­den, monat­li­ch künd­bar und preis­li­ch auf Höhe des Mit­be­wer­bers Net­flix. 


Der Video-on-Demand Dienst „Ama­zon Pri­me Instant Video“ ist in den USA nicht mehr an ein Ama­zon Pri­me Abon­ne­ment gebun­den. Für Ama­zon Pri­me zahlt man in den USA bereit 99 Dol­lar US im Monat. Möch­te man die zusätz­li­chen Kom­po­nen­ten wie kos­ten­lo­sen Ver­sand, Ama­zon Music etc. nicht nut­zen, kann man zukünf­tig für 8.99 Dol­lar US den VOD-Dienst im Monats-Abo in Anspruch neh­men. Im Ver­gleich zu einer Ama­zon Pri­me Mit­glied­schaft, zahlt der Kun­de um die 8 Dol­lar US mehr im Jahr, hat dafür aber die Mög­lich­keit monat­li­ch zu kün­di­gen. Mit­be­wer­ber Net­flix dürf­te Ama­zons neu­es Ange­bot über­haupt nicht gefal­len, liegt die­ses doch gute 3 Dol­lar unter deren „Pre­mi­um Strea­m­ing“ Opti­on mit 4K und HDR.

Im Abo-Modell sind aber wei­ter­hin nur Ama­zon Pri­me Video Inhal­te umson­st. Möch­te man sich einen Fil­me oder Seri­en außer­halb des „Inklu­si­ve-Ange­bo­tes“ anse­hen muss zusätz­li­ch gezahlt wer­den. Die Prei­se bewe­gen sich bei Fil­men teil­wei­se nah an der Kauf­ver­si­on. Seri­en lie­gen preis­li­ch oft über der phy­si­schen Kauf­ver­si­on.

Abo-Modell noch nicht in Deutschland verfügbar

Ob und wann das monat­li­che Abo-Modell nach Deutsch­land kommt ist noch nicht bekannt. Ähn­li­ch wie in den USA, könn­te eine Ent­schei­dung erst nach einem Test im klei­ne­ren Rah­men erfol­gen. Ama­zon hat­te vor der Ein­füh­rung des neu­en Abon­ne­ments einen mehr­mo­na­ti­gen Test mit aus­ge­wähl­ten Part­nern durch­ge­führt.

Via: digitalfernsehen.de[/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]

USA: Ama­zon Video gibt es ab sofort als monat­li­ches Abo
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